Sektion Kaffee & Gesundheit präsentierte sich erfolgreich beim
Hauptstadtkongress in Berlin mit Infostand und Workshop
Mindestens genauso beliebt wie der Kaffee-Ausschank war unsere umfangreiche Info-Broschüre, in der wir den Stand der Forschung zum Thema Kaffee-Wirkungen anhand der vorliegenden wissenschaftlichen Studien zusammengefasst haben. Mehr als 700 Stück wurden in den drei Kongresstagen abgegeben, das heißt etwa jeder zehnte Kongressbesucher war zumindest ein Mal an unserem Stand.
Ganz offensichtlich füllt diese Broschüre eine weit klaffende Informationslücke. Dieser Eindruck ergab sich jedenfalls aus den zahlreichen Gesprächen, die wir am Stand geführt hatten. Viele Besucher zeigten sich erfreut und dankbar darüber, dass sie nun fundierte Argumentationshilfen und Fakten an die Hand bekamen, die sie für sich selbst und für die Beratung von Patienten nutzen können. Denn Fragen zum Kaffeekonsum und seinen Effekten bei bestimmten Krankheitsbildern tauchen in der täglichen Praxis häufig auf.
Mit großer Spannung erwartet wurden daher auch die Ausführungen von Professor Stephan Martin vom Deutschen Diabeteszentrum in Düsseldorf bei einem speziellen Workshop mit dem Schwerpunkt „Kaffee und Diabetes“. Aufgrund der großen und weiter rasant wachsenden Zahl von Betroffenen nicht nur in Deutschland, wird das Thema Diabetes und vor allem Mittel und Wege der Diabetes-Prävention zu einem immer dringlicheren Problem für unser Gesundheitssystem und die Gesundheitspolitik.
Professor Martin erläuterte diese Problematik ausführlich und stellte dann eine Reihe von Studien vor, die zeigen, dass der regelmäßige Genuss von Kaffee offensichtlich einen deutlichen protektiven Effekt ausübt auf das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln.
» Die Präsentation von Professor Martin finden Sie
hier.
Das erste Auftreten der Sektion Kaffee & Gesundheit kann man also ohne zu übertreiben als großen Erfolg werten. Dieses Ergebnis bestärkt uns darin, zukünftig auf weiteren medizinischen Fachkongressen präsent zu sein. So ist derzeit eine Teilnahme am 115. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden vom 18. bis 22. April 2009 geplant.
Weitere Fotos vom Infostand beim Hauptstadtkongress:
Der Hauptstadtkongress
Mit rund 7.400 Teilnehmern war der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2008 so gut besucht wie nie zuvor in den vergangenen Jahren. Einmal mehr gab sich bei diesem „Kongress der Superlative“ (WELT) die gesundheitspolitische Prominenz die Klinke in die Hand.
Erneut präsentierte sich der Hauptstadtkongress als Top-Event der Gesundheitsbranche. Eingeladen waren Klinikmanager, Ärzte, Pflegefachkräfte, Physiotherapeuten sowie Vertreter aus Gesundheitspolitik, Gesundheitswirtschaft, Industrie, Verbänden und der Versicherungen. Gemeinsam nahmen sie die Gesundheits- und Pflegereform unter die Lupe, diskutierten Veränderungen am Klinikmarkt, entwickelten Visionen für eine älter werdende Gesellschaft, handelten strategische Partnerschaften zwischen Gesundheitsunternehmen und Dienstleistern aus, erörterten Fragen zur Kosten-Nutzen-Analyse in der Medizin und vieles andere mehr. Und natürlich wurden wir bei diesem Kongress wieder wichtige Weichen für die „Zukunftsbranche Gesundheit“ gestellt.
Unter dem Dach des Hauptstadtkongresses fand der Kongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation 2008, der Deutsche Pflegekongress 2008 und das Deutsche Ärzteforum 2008 statt. Zum Austausch mit Politik und Industrie kamen die Besucher der drei Fachkongresse beim Hauptstadtforum Gesundheitspolitik zusammen, zu dem auch das Forum der Versicherungen sowie internationale Foren zu Entwicklungen in den USA und in Europa gehören. Eröffnet wurde der Kongress von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Mit Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und Bundesarbeitsminister Olaf Scholz waren zwei weitere Mitglieder der Bundesregierung beim Kongress vertreten.



